Berufswahlkompetenz

Berufsberatung

Man soll und will es oft kaum glauben, aber es gibt ein Leben nach der Realschule! Da dieses Leben meist mehr oder weniger von der Wahl eines passenden Berufes abhängt, wollen wir die Schüler darauf bestmöglichst vorbereiten. Deshalb heißt dieser Bereich auch bei uns wie an allen anderen Schulen "Berufswahlvorbereitung".


Was wird innerhalb der Berufswahlvorbereitung an der Realschule Olpe gemacht und wann finden die einzelnen Projekte statt? So oder ähnlich lauten zwei der meistgestellten Fragen.

Wir bieten ein Schülerbetriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9 an. Aber gibt es darüber hinaus noch mehr? Ja, es gibt noch viel mehr, was wir mit unseren Schülern veranstalten.

Der Reihe nach sieht es so aus, dass die meisten Schüler in der achten Klasse erstmals mit den verschiedenen Elementen in Berührung kommen:

Zunächst stellt sich der Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit, Herr Werner Heuel, persönlich bei den Schülerinnen und Schülern vor. Er gibt einen ersten Überblick über den Weg zu einer Lehrstelle oder auf eine weiterführende Schule. Gleichzeitig erhalten die Schüler Informationen, welche Aktivitäten an der RSO in den nächsten Wochen und Monaten anstehen.

Es folgt ein Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ) in Siegen, wo uns Herr Heuel mit den Möglichkeiten des Hauses vertraut macht. Darüber hinaus steht er ab diesem Zeitpunkt nach vorheriger Terminabsprache zu intensiven Beratungsgesprächen im Haus der Bundesagentur in Olpe zur Verfügung. Meist ist er auch während der Elternsprechtage für kurzfristige Gespräche sowie bei der Schulsprechstunde (einmal im Monat) für ausführliche Gespräche in der Realschule anwesend. Bei einem weiteren Besuch der Deutschen Arbeitsschutzausstellung in Dortmund (DASA) können praktische Einblicke in viele Berufszweige gewonnen werden.

Das zweite Halbjahr der neunten Klasse ist geprägt von den Vorbereitungen des Praktikums. Die Wunschberufe konnten die Schüler schon nach dem BIZ-Besuch nennen, doch Organisation und Verteilung der Praktikumsstellen nimmt leider einige Monate in Anspruch, so dass die endgültige Verteilung erst vor den Osterferien erfolgen kann. Bis dahin findet im Fach Deutsch meist eine Unterrichtsreihe zu Lebenslauf und Bewerbungsschreiben und im Fach Politik eine Reihe zum Ablauf des Praktikums und zum Aufbau des Praktikumsberichts statt. Nach dem Praktikum wird diese ausgewertet, der Praktikumsbericht erstellt und entsprechend bewertet. Er macht immerhin bis zu einem Drittel der Halbjahresnote im Fach Politik aus!

Zusätzlich wird kurz nach den Halbjahreszeugnissen mit den örtlichen Krankenkassen ein Bewerbungstraining für alle unsere Schüler organisiert.

Wegbegeleitend können die Schülerinnen und Schüler jederzeit Hilfe und Beratung der Berufswahlkoordinatoren, der Klassenlehrer und Beratungsgespräche mit Herrn Heuel in Anspruch nehmen. Dabei wollen wir mit den Schülern erfolgversprechende und realistische Wege suchen und Alternativen finden, um zielgerichtet den Übergang zu ermöglichen. Aufgrund der vielfältigen Informationen und Einblicke in die Berufwelt während dieser Phasen können wir gemeinsam meist da helfen, wo nicht eh schon die Eltern mit euch gemeinsam Bewerbungen und Gespräche auf den Weg gebracht haben.

Alle diese Maßnahmen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass zwischen 40 und 60 Prozent eines Jahrgangs eine Lehrstelle nach der Realschule begonnen haben und alle restlichen Schüler auf weiterführende Schulen gegangen sind, bei denen sie in der Regel höherwertige Abschlüsse angestrebt haben. Fast keinen Schüler mussten wir in sog. berufsvorbereitende Maßnahmen des Berufkollegs abgeben, bei denen die Teilnehmer lediglich Abschlüsse wie den Hauptschulabschluss oder den einfachen Realschulabschluss nach zwei Jahren nachmachen können.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Januar 2012 um 16:36 Uhr

 


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