Projekttage 2014

Projekttage 2014

Projekttage 2014 - Ein Rückblick

Am Ende des vergangenen Schuljahres veranstaltete die Realschule Olpe-Drolshagen eine Projektwoche.

Rund um das Thema "Fit und fröhlich in die Ferien" boten die LehrerInnen verschiedenste Projekte für die SchülerInnen an.

Was in welchem Projekt stattfand gibts nun hier zu sehen und zu lesen...

Ohne Fleisch im Bauch? Geht auch!

Kochen_Scheele_2Beim Projekt Kochen, angeboten von Frau Scheele, haben die 22 Schüler in Kleingruppen zusammengearbeitet und suchten sich ihre eigenen Rezepte aus, die sie am jeweiligen Projekttag zusammen gekocht haben. Dabei kamen tolle Gerichte zustande wie Nudelauflauf, Crêpes, Himbeereis oder sogar Pommes – natürlich vegetarisch!

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Die Zutaten haben die Schüler selbst frisch eingekauft, gewaschen und verarbeitet, vorher fand jedoch ein Crashkurs für den Umgang mit dem Kochmesser statt. Dabei stand Zusammenarbeit im Vordergrund, denn alle Schüler haben sich gegenseitig geholfen, um ein möglichst leckeres Essen zu zaubern. Während die letzten Handgriffe an den Pfannen und Töpfen gemacht wurden, deckten andere Schüler die Tische. Die zufriedenen Gesichter – nicht nur bei Frau Scheele – sind ein deutliches Zeichen für den Erfolg des gemeinsamen Kochens.

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Musikvideo

Musikvideo_Streck_GFMusik und Tanzen vereint? Das passt natürlich perfekt zu den Teilnehmern des Musikvideo-Projekts von Frau Streck. Mit großer Kreativität und viel Spaß haben sich die Schüler einen Tanz zum aktuellen Charterfolg „Auf uns“ von Andreas Bourani ausgedacht, der dann an verschiedenen Orten rund um die Schule wie zum Beispiel am Biggesee oder im Parkhaus nebenan gefilmt wurde. Marcel, ein Schüler aus der 8. Klasse, ist Regie-Assistent, der Frau Streck in allen Situationen helfend zur Seite steht.

 

Nordic Walking - Wandergruppe

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Die Wandergruppe, die allein von Herr Maiworm geleitet wurde, sollte anfangs auch von Frau Gördes begleitet werden, doch leider meldeten sich nur 13 Schüler an. Deshalb entstand aus der eigentlichen Nordic-Walking-Gruppe auch mangels ausreichender Stöcke eine Wandergruppe. Am Montag führte Herr Maiworm die mit ausreichend Proviant ausgestatteten Schüler über Berlinghausen nach Saßmicke und Rüblinghausen. Dienstags gingen sie nach Eichenermühle, wo eine ausgiebige Rast in der Bäckerei Maiworm gemacht wurde, während der man sich gemeinsam an der reichhaltigen Kuchenauswahl stärkte. Am Mittwoch machten sie sich zu Fuß auf den Weg nach Sondern und bestiegen dort ein Schiff für eine zweistündige Rundfahrt über die Bigge. Als sie wieder in Sondern anlegten, machten sie sich mit dem Zug auf den Heimweg.

 

Podcast

Wie geht man so mit Videos und Tonaufnahmen um, damit etwas Tolles dabei herauskommt? Diese Frage sollte das Podcast-Projekt von Frau Schröder für die 21 hochmotivierten Teilnehmer beantworten. Dabei lernten die Schüler, wie man mithilfe eines Computerprogramms Videos bearbeiten und vorher aufgenommene Töne hinzufügen kann. Zunächst musste man sich jedoch mit ein paar technischen Schwierigkeiten auseinandersetzen, denn die Mikrofone speicherten das Aufgenommene im falschen Format. Doch nachdem diese Probleme aus der Welt geschafft waren, konnten die Gruppen an ihren Projekten weiterarbeiten, wobei es beispielsweise um eine Alieninvasion oder einen Banküberfall gehen sollte. Alle Schüler waren mit viel Spaß und Enthusiasmus bei der Arbeit.

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Ringen, Raufen, Kämpfen

Im Projekt „Ringen – Raufen – Kämpfen“, das unter der Leitung von Frau Belke in einem Teil der Turnhalle stattfand, nahmen insgesamt 16 Schüler, darunter 3 Mädchen, aus den Klassen 6 und 7 teil. Ältere Schüler waren hier nicht anzutreffen, da die körperlichen Vorraussetzungen für alle gleich sein sollten und die kleineren nicht den Mut verlieren, sich mit vollem Einsatz einzubringen.

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Das Projekt ist für die Selbstverteidigung und die Selbstbehauptung im Rahmen der Gewaltprävention vorgesehen. Dort werden Übungen und Rollenspiele zur Verbesserung der Selbstbewusstseins durchgeführt. Ziel ist, dass die Schüler ihre eigenen Grenzen kennenlernen, Grenzen setzen und die Grenzen anderer Mitmenschen bzw. Mitschülern akzeptieren lernen. Am Ende der Projekttage findet ein Turnier statt, bei dem das Gelernte Anwendung finden soll.

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Im Interview haben uns Robin, Laureen und Hannah erklärt, was sie schon alles gerlernt haben, wie beispielsweise Fallübungen, die wir bei einer kleinen Vorführung auch selber betrachten durften. Die drei Schüler haben dieses Projekt gewählt, weil es für sie sehr interessant aussah und sie Spaß daran hatten, so etwas zu lernen. Diese Freude konnten wir bei den Übungen deutlich erkennen und trotz der vielen Jungs fühlten sich die Mädchen wohl.

 

Sommerliches selbst genäht

„Sommerliches selbst genäht“ – das ist das Motto des Projektes von Frau Bahr, bei dem 7 Mädchen mit Nadel und Faden verschiedenen Stoffarten zu Leibe rückten. Diese Stoffe kauften sie am Montag im Soffladen „Komode“ in Olpe. Im Interview mit Anna wurde uns sehr schnell klar, dass es sehr viel Spaß macht mit Frau Bahr und den anderen Mädchen zu nähen. Doch was sollte am Ende dabei herauskommen? Anna erklärte uns, dass viele schon Erfahrungen mit dem Nähen von Kissen hatten, jedoch auch mal anspruchsvollere Sachen wie Turnbeutel und Make-up-Artists (Kulturbeutel) ausprobieren wollten. Ideen sammelten die Schülerinnen in unterschiedlichen Nähbüchern. Außerdem ist jedes fertiggestellte Produkt ein Einzelstück, einerseits durch die Soffe und Farben, andererseits durch die Kreativität der Näherinnen.

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Starke Mädchen

Für das Projekt „Starke Mädchen“ hatte sich Frau Schröder Unterstützung von Robert Brutzer geholt, der hier in Olpe Leiter des Street-Combat ist und auch als Lehrer für Kickboxen im örtlichen Fitnessstudio arbeitet. An dem Projekt nahmen insgesamt 22 Schülerinnen aus den Klassen 8 und 9 teil. Die gemeinsamen Übungen sollen den Mädchen helfen, sich in schwierigen Situationen zu behaupten.

Für die Übungen, die die Mädchen in den drei Tagen lernten, ist nur wenig körperliche Kraft nötig, denn die verschiedenen Techniken sind darauf ausgelegt, dass man sich in Ausnahmesituationen auch erfolgreich gegen stärkere Gegner wehren kann.  Am Dienstag besuchte man ab 8:00 Uhr auch das Fitnessstudio Aktiva, um dort Bodenübungen zu trainieren.

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Nina und Celine stellten im Interview klar, dass sie durch dieses Projekt ihr Selbstbewusstsein stärken wollten. Sie fanden es sehr gut zu lernen, wie man sich bei Angriffen am besten verteidigt.

 

Stricken

Die Arbeit mit Nadel und Faden ist für Schülerinnen der Klassen 6 bis 9 sicherlich eine eher ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung. Dennoch hat Frau Mierlich dieses Projekt angeboten, weil sie der Meinung ist, dass neben den vielen sportlichen Aktivitäten auch ruhigere Projekte „im Haus“ zur Verfügung stehen sollten, bei denen die Teilnehmer ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen können. Die Zusammenarbeit zwischen Frau Mierlich und den Teilnehmerinnen ist dabei sehr gut, da die Schülerinnen sich gut konzentrieren und sorgfältig arbeiten, weshalb durch ebenso gute und verständliche Erklärungen auch keine größeren Schwierigkeiten beim Stricken oder Häkeln aufkommen. Doch manche Schüler finden dieses Projekt trotzdem langweilig, da sie es nicht mal gewählt haben. Am Dienstag waren schon mehrere Stoffmäuse und eine Mütze fertiggestellt.

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Theater

Die Theatergruppe von Herrn Olms bestand aus 22 Mädchen, die allesamt begeisterte Schauspielerinnen sind. Auf dem Programm standen hier verschiedene Stücke wie „Mutter lernt Englisch“ und „Geige und Trompeten“.

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Teresa und Pia erzählten uns im Interview, dass es ihnen viel Spaß macht, die verschiedenen Stücke zu lernen. Außerdem lieben die beiden – wie auch die anderen 20 Mädchen – das Schauspielern.

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Am ersten Tag haben sie unsere Hausordnung in unterschiedlichen Arten gelesen, um die Rollen besser rüberbringen zu könnnen und die verschiedenen Stimmungen zu üben. Der Dienstag stand ganz unter dem Zeichen des Einstudierens der ausgesuchten Stücke. Den Höhepunkt erlebten die Projektteilnehmer am Mittwoch mit der Auffhührung des Einstudierten, wobei die Schauspielerinnen natürlich auch in die passenden Kostüme für ihre jeweiligen Rollen schlüpften.

 

Umweltchemie

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Unter der Leitung von Chemielehrer Herr Blank untersuchten die 18 Schüler die Wassergüte und prüften die Qualität des Wassers des Olpebachs und der Bigge. Am Dienstag machten die Schüler mit Herr Blank einen Ausflug nach Heggen zur Kläranlage. Dort wurden die Ergebnisse von Montag mit den Werten des Wassers in Heggen verglichen. Am Mittwoch erfolgte dann die Auswertung der Exkursion, woraufhin noch Schauversuche auf dem Schulhof durchgeführt wurden (z.B. die Wirkung eines Mentos in einer Cola-Flasche). Die Ergebnisse vom Montag zeigen eine überraschend gute Wasserqualität, was auch der Vergleich mit den offiziellen Richtwerten zeigte. Die Schüler fanden die Zusammenarbeit mit dem Lehrer und den Mitschülern sehr gut. Besonders gut kam auch an, dass man selber Experimente durchführen und die Ergebnisse miteinander vergleichen konnte.

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Volleyball

17 Jungen der Klassen 8 und 9 beschäftigten sich während der Projekttage unter der Leitung von Herrn Hesse intensiv mit der Sportart Volleyball. Dabei wurden drei Sechsergruppen gebildet, die zum Abschluss am Mittwoch in einem kleinen Turnier gegeneinander antraten.

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Der erste Tag stand ganz unter dem Zeichen des Grundlagenlernens, doch die teils guten Vorkenntnisse im Baggern, Aufschlagen und Pritschen verkürzten die Eingewöhnungszeit. Der Positionswechsel hingegen fiel den Jungs noch etwas schwer. Außerdem haben zwei der Teilnehmer schon vorher in einem Verein gespielt und konnten deshalb den anderen helfen.

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Im Interview sagten uns David und Jonas, dass sie sich für das Projekt entschieden haben, um professioneler Volleyball spielen zu lernen. Den beiden machte das Projekt viel Spaß, jedoch fanden sie es nicht gut, das sie jeden Tag in der 6. Stunde um die Bigge laufen mussten. Am Ende der Projekttage grillten sie gemeinsam mit der Rudergruppe.

 

Kunst von A bis Z

In dem Projekt „Kunst von A-Z“ nehmen 22 Schüler teil. Frau Scherff gesteht den kreativen Köpfen dabei viel Freiheit zu, damit diese sich möglichst ungehindert entfalten können. So kam es auch, dass sich einige Schülerinnen mit der Gestaltung von Manga-Figuren, andere jedoch mit Kaligraphie (kunstvolle Schrift), der Gestaltung von Gipsmasken oder ganz klassisch mit Wasserfarbe-Gemälden beschäftigten.

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Ein besonderes Highlight dabei war allerdings das „Action Painting“ im Nebenraum, bei dem sich die Schüler beim Schleudern von Farbe auf zuvor vorbereitetes Papier mit verschiedenen Schablonen austoben konnten. Der Spaß war dabei allen Teilnehmern deutlich anzumerken.

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Mofakurs

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Der Mofakurs bei Herrn Eckhard dient als Vorbereitung für die bald anstehende Prüfung der 12 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Im Schulgebäude lernten die Teilnehmer beispielsweise die Verkehrsregeln, um sich optimal auf die theoretische Prüfung vorzubereiten. Auf dem unteren Schulhof konnten die zuvor gewonnenen Erkenntnisse beim Durchfahren eines Parkours praktisch angewendet werden, denn die Schule hatte einige Roller und Mofas für dieses Projekt ausgeliehen.

 

Tischtennis

Was macht man eigentlich den ganzen Tag beim Tischtennis-Projekt von Herrn Harnischmacher? Nachdem allen Teilnehmern – insgesamt 24 Schüler aus den Klassen 7 bis 9 – die richtige Schlagtechnik vermittelt wurde, startete das große Turnier, dessen Spielplan Herr Harnischmacher akribisch dokumentierte. Mit viel Spaß und guter Stimmung nahmen es die Schüler auch mit der schwierigen  Raumsituation auf, denn sie mussten sich mit dem Musiksaal begnügen, da die Turnhalle bereits durch andere sportliche Projekte voll ausgelastet war.

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Roberta

„Roberta“ heißt das Projekt unter der Leitung von Frau Däther und Herrn Fahrensohn, bei dem insgesamt 11 Schülerinnen sich mit dem Entwickeln und Programmieren von Robotern beschäftigten. Doch warum eigentlich „Roberta“? Das Projekt wurde speziell dafür entwickelt, um Mädchen für Technik zu interessieren und diese ihnen näherzubringen. Dabei wurde auch auf Authentizität Wert gelegt, denn die Schülerinnen programmieren in der Sprache „Java“, die auch beispielsweise im Metallbau verwendet wird.

 

Rudern

Am Biggeufer haben sich während der Projekttage 12 Schüler unter der Leitung von Herrn Bause eingefunden, um die hohe Kunst des Ruderns zu erlernen. Es gibt Ruderbote in verschiedenen Größen, zum Beispiel Zweier, Vierer, Achter und Skiffs für eine Person. Bis auf das Skiff haben alle Boote zusätzlich zu den Ruderern einen eigenen Steuermann.

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Herr Bause selbst ist ein leidenschaftlicher Ruderer und er will seine Leidenschaft näherbringen. Ein Schüler wollte das Projekt einmal ausprobieren, weil er es noch nie gemacht hat – was man beispielsweise an leichten Navigationsproblemen merkte. Viel Spaß hat es den Teilnehmern jedoch allemal gemacht, nicht zuletzt auch wegen des gemeinsamen Abschlussgrillens mit der Volleyball-Gruppe.

 

 

Wandern, Klettern, Schwimmen

Frau Bock leitete diese Gruppe mit 20 teilnehmenden Schülern. Am Montag stand bereits das größte Highlight auf dem Programm, denn man besuchte den Kletterpark in Freudenberg, wobei alle Schüler bereits an ihre Grenzen geführt wurden. Am Dienstag ging die Gruppe den Tag etwas ruhiger an, denn es wurde gewandert, zunächst in Richtung Sondern, wo die sportlichen Schüler ein Schiff zur Biggerundfahrt bestiegen. Zum Schwimmen ging es am Mittwoch im Freizeitband Olpe, bei dem sich alle richtig austoben konnten.

Frau Bock hat dieses Projekt angeboten, da sie den Schülern die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung mit guter Abwechslung bieten wollte, was von den Teilnehmern mit viel Spaß ausgenutzt wurde.

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Fahrrad

Trotz einiger Startschwierigkeiten aufgrund unzureichender Fahrräder und des schlechten Wetters am Montag konnten Frau Rometsch und Frau Gördes eine gut gelaunte Schar von insgesamt 24 Schülern auf dem Drahtesel durch die nähere Umgebung führen. Am Montag umrundete die Gruppe den Biggesee, dienstags dagegen verschlug es die Radler ins Wendsche, wo man unter anderem durch Wenden und Hünsborn fuhr. Eine Tour durch das Negertal, Neuenkleusheim und Rehringhausen stand jedoch am Mittwoch auf dem Programm.

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Frau Rometsch hat dieses Projekt zur Verfügung gestellt, da sie sich selbst als vielseitig beschreibt, wobei sie auch eine sportliche Seite hat. Nach eigener Auskunft war ihre persönliche Bestleistung war 180km an einem Tag. Die Schüler haben sich für dieses Projekt eingetragen, weil sie auch in ihrer Freizeit gerne Fahrradfahren und es ihnen Spaß macht.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 07. Oktober 2014 um 14:04 Uhr

 


Schulsanitäter

Montag Zoe und Daniela
Dienstag Samuel und Leon
Mittwoch Justin und Josephine
Donnerstag
Samuel und Leon
Freitag Erika und Regina

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